Generalversammlung der Freien Wähler Ried mit Aufbruchsstimmung

v.l. Josef Kölnsperger, Johann Weiß, Sabrina Hruschka, Thomas Metzger

Foto: Paul Graf

Ried - Die Generalversammlung der Freien Wähler Ried im März sorgte für sichtlich gute Stimmung bei den zahlreich erschienenen Mitgliedern im Gasthof Rieder Hof. Zu einem, weil trotz des Abgangs von Roswitha Goltze im Gremium der Vorstandschaft eine erfolgreiche und hervorragende personelle Erneuerung mit Sabrina Hruschka gelang und zum anderen weil Johann Weiß auf eine erfolgreiche Bilanz 2017 zurück blicken konnte. So wurde nicht nur deutlich Position gegen den geplanten Schweinemaststall zwischen Ried und Hörmannsberg bezogen, sondern auch zahlreiche Projekte in der Gemeinde auf den Weg gebracht, für die sich die Freien Wähler bereits im Vorfeld dieser Legislaturperiode eingesetzt hatten. Grundlage für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen ist der Gemeindeentwicklungsplan, bei dessen Entwicklung Paul Graf die Leitung übernahm. Weiß verwies auch darauf, dass die Stelle der Kümmerin aus einem Antrag der Freien Wähler hervorging, in dem die Verwaltung aufgefordert wurde, Konzepte für Seniorenwohnen zu prüfen. Mit Stolz blickte er auch auf die gerade entstehende zukunftsträchtige Gestaltung der Ortsmitte, die mit Dorfplatz, Cafe und ökologischem Ausbau des Eisenbachs eben mehr sei als nur ein Supermarkt am falschen Fleck. Dass die Gemeinde sich inzwischen selbst das Ziel der Freien Wähler aus dem Wahlkampf „familienfreundlichste Gemeinde im Landkreis zu werden“ gesteckt hat ordnet er dem offenen und bürgerfreundlichen Kurs von Erwin Gerstlacher zu. In den letzten vier Jahren seien im Gemeinderat so viele Projekte angestoßen worden wie in den letzten 15 Jahren zuvor nicht, führte Weiß weiter aus. Nach der Entlastung der Vorstandschaft übernahm Paul Graf das Wort und hielt einen Vortrag zum aktuell viel diskutierten Thema „Verkehr in Ried“. Er berichtete unter anderem von einem Gespräch mit einer Bürgerin die eine Ackerfläche besitzt auf der die zukünftige Umgehungsstraße geplant ist. Sie gab deutlich zu verstehen, dass die Gemeinde sie schon enteignen müsste um auf ihrem Grundstück eine Straße zu bauen. Für die Fahrradwege haben die Landwirte gerne einen Teil verkauft, für die Umgehungsstraße wird die Gemeinde hier bei einigen auf Widerstand stoßen, war sich die Anliegerin sicher. Das hat sich auch in weiteren Gesprächen bestätigt führte Paul Graf aus. Die Tatsache, dass die geplante Strecke auf der Südseite von Hörmannsberg und Ried geplant und quer durch viele Felder führt hat das Potential, die Bürgerschaft zu spalten. Zahlreiche Landwirte wären davon betroffen und viele Familien, die momentan die Idylle und den Fernblick genießen. Eine Umgehungsstraße kann nur mit einem breiten Konsens mit den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Gemeinde zum erfolgreichen Projekt werden. Enteignungen oder ähnliche Maßnahmen werden die Freien Wähler Ried auf keinen Fall unterstützen, gab Graf zu verstehen. Unverständnis zeigte er für die Wählergemeinschaft Lebensqualität Ried, die die Umgehungsstraße um jeden Preis sofort forcieren möchte ohne andere Optionen und deren Auswirkungen auf den Verkehr in der Gemeinde Ried, wie den Ausbau der B471 oder die Erweiterung des ÖPNV in der Metropolregion München überhaupt in Erwägung zu ziehen. Josef Kölnsperger sah in der Sache auch eine gewisse Doppelmoral bei der Lebensqualität, da gerade die Gruppierung, die aus der Bürgerinitiative gegen den geplanten Hühnerstall entstand, der nur einige hundert Meter entfernt von deren Häusern geplant wurde, eigentlich wissen müsste, was das für die betroffenen Menschen bedeutet. Eine Priorisierung des Bauvorhabens würde mit dem Beginn der Grundstücksverhandlungen einhergehen und somit mit der Festlegung auf die geplante Strecke, da das mit die größte und langwierigste Herausforderung bei dem Projekt sein dürfte stellte Paul Graf heraus. Derzeit prüfe die Gemeinde eine mögliche nördlich Umgehung, da diese zielführender und nachhaltiger ist, jedoch hält Graf die Chancen für die Umsetzung aufgrund der baulichen Herausforderungen für nicht einfach, da am Ende das Nutzen-Kosten-Verhältnis stimmen muss. Zufrieden zeigte sich die Freien Wähler aber mit der sachpolitischen Zusammenarbeit mit den Gemeinderäten der anderen Fraktionen und der engagierten Verwaltung. Am Ende der Versammlung war auch aufgrund der zunehmenden Mitgliederzahl Aufbruchsstimmung zu verspüren und es wurden auch noch neue innovative Projekte z.B. im Bereich Kunst und Kultur oder Wanderwege in Ried diskutiert.

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