Verkehr in der Gemeinde Ried

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In letzter Zeit wurde immer öfter die geplante Umgehungsstraße um Ried und Hörmannsberg thematisiert. Leider hat die teils populistische Informationspolitik auch zu viel Verunsicherung geführt und falsche Erwartungen geweckt. Bei vielen Einwohnern unserer Gemeinde ist der Eindruck entstanden, dass die Umgehungsstraße mit ein paar intensiven Gesprächen in der Staatsregierung priorisiert werden könnte. Das Staatliche Bauamt und unser Bürgermeister haben allerdings immer wieder betont, dass frühestens 2030 mit den einleitenden Baumaßnahmen gerechnet werden kann. Inzwischen scheint es auch in Ried in Mode gekommen zu sein, basierend auf „alternativen Fakten“ Stimmung zu machen, weshalb wir uns gezwungen sehen einige Dinge richtig zu stellen. Wir möchten Sie in unserem Infobrief über die Umgehungsstraße umfassend informieren und Ihnen aufzeigen, warum die Freien Wähler Ried die aktuelle Planung problematisch sehen.

Planungsstand

Die aktuelle Planung der Umgehungsstraße sieht eine südliche Trassenführung mit einer Länge von 4,9 km vor. Die Strecke wurde damals u.a. unter Berücksichtigung topografischer Gegebenheiten und Kostenwirksamkeit von Experten des Staatlichen Bauamts geplant. Planungen von Straßen mit übergeordneter Bedeutung werden einer umfangreichen Kosten-Nutzen-Analyse und Umwelt- und Naturschutzfachlichen Beurteilung unterzogen. Durch das Errechnen des Nutzen-Kosten-Verhältnisses (N-K-V) wird die Straße neutral bewertet, im Ausbauplan für Staatsstraßen aufgenommen und entsprechend eingestuft. Die Umgehung von Ried und Hörmannsberg hat ein N-K-V von 1,9. Von der Lebensqualität Ried wird regelmäßig das Beispiel Odelzhausen angeführt. Dort wurde innerhalb weniger Jahre erreicht, dass eine nördliche Umgehung mit Autobahnauffahrt genehmigt wurde. Das hat jedoch nichts mit Beziehungsmanagement mit der Staatsregierung zu tun wie behauptet, sondern mit den Tatsachen, dass durch Odelzhausen zwischen 14.000 und 20.000 Fahrzeuge täglich fahren und die Umgehungsstrecke kürzer ist als in unserer Gemeinde. Dadurch ergibt sich ein hohes N-K-V und die Dringlichkeit wird höher eingestuft. Gleiches gilt für die Ortsumfahrung von Egenburg und Pfaffenhofen mit einer Länge von nur 2,4 km und einem N-K-V von 3,4.

Einige wichtige Faktoren der südlichen Umgehung möchten wir kurz zusammenfassen:

  • Der Beginn der Baumaßnahmen für die Umgehungsstraße ist frühestens in 12 Jahren zu erwarten. Eine Priorisierung durch eine Eigenbeteiligung der Gemeinde von ca. 3 Mio. Euro wurde von allen Gemeinderäten abgelehnt.

 

  • Die offiziellen Messungen (Stand 2015) zeigen, dass zwischen Ried und Wagenhofen 4.447 (in 2025 ca. 4.966) Fahrzeugbewegungen täglich stattfinden, die überwiegend Pendlern zugordnet werden können. In unserer Gemeinde leben ca. 900 Pendler die außerhalb von Ried ihren Arbeitsplatz haben und durch Hin- und Rückfahrt ca. 1.800 Fahrzeugbewegungen verursachen. Die meisten Pendler aus Ried und Hörmannsberg werden auch mit Umgehungsstraße die innerörtliche Verkehrsinfrastruktur nutzen um zum Arbeitsplatz zu kommen.

 

  • Zwischen Ried und Hörmannsberg werden im Jahr 2025 ca. 8.582 Fahrzeugbewegungen täglich erwartet. Dadurch ergeben sich mindestens 3.616 Fahrzeugbewegungen, die überwiegend Besorgungsfahrten oder innergemeindlichen Verkehr betreffen. Ein Großteil der Fahrzeugbewegungen wird unseres Erachtens weiterhin bleiben und nicht den Umweg über die Umgehungsstraße nehmen.  
  • Der Verkehr aus Bachern, Kissing und von Baindlkirch, Tegernbach und Sirchenried nach Friedberg wird durch die südliche Umgehungsstraße weiter durch die beiden Orte fließen.

 

  • Landkreisübergreifende Maßnahmen zur Optimierung des Verkehrsflusses und geplante Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr nach München sind inzwischen weit fortgeschritten.

 

  • Durch eine Umgehungsstraße wird die Fahrtstrecke für Pendler noch attraktiver, wodurch sich die Fahrzeugmengen erhöhen werden.

 

  • Die Südumgehung wird andere Einwohner unserer Gemeinde belasten:
    • 42 Familien leben in Häusern an den südlichen Ortsrändern von Hörmannsberg und Ried, einige würden zukünftig mit weniger als 250m an  der Umgehungsstraße anliegen.
    • Einwohner aus Zillenberg und Sirchenried werden durch die zu erwartende Verkehrszunahme und den schnellen und damit lärmintensiveren Verkehr belastet.
  • Mit dem Bau der Straße würde ein sehr hoher Flächenverbrauch (Straße, Brücke, Zufahrten und ggf. Lärmschutzwälle) einhergehen und langfristige Ortsentwicklungsmöglichkeiten südlich von Ried werden eingeschränkt.

 

  • Durch die Eröffnung des Supermarktes in Ried, Baugebiete und einige andere anstehende Projekte wird sich der innergemeindliche Verkehrsstrom ändern.

Die geplante Umgehungsstraße würde die Anwohner an der Hauptstraße zweifelsohne vom Verkehr entlasten, jedoch ist unseres Erachtens die prognostizierte Entlastung mit dem aktuellen Planungsentwurf nicht zu erreichen. Die Behauptung, durch die Umgehungstraße werden die Anwohner an einer Straße ohne Lärm und Abgase leben ist haltlos. Eine Alternative, die wir momentan untersuchen, ist eine nördliche Umgehung, da der Verkehr aus Kissing und Bachern einbezogen wird und Anwohner die Straße wenig bemerken dürften. Auch wenn diese Variante oder Teilabschnitte davon wünschenswert wären und eine nachhaltige Entlastung bringen würden, sind die Herausforderungen nicht unerheblich. Die Strecke in einem teilweise topografisch anspruchsvollen Gebiet wird baulich aufwändiger und die Umwelt- und Naturschutzfachliche Beurteilung dürfte erhebliche Beeinträchtigungen aufzeigen, da der Verbrauch an landwirt- und landschaftlich bedeutsamen Flächen immens wäre und Lebensräume für Tiere zerstört werden würden.

 

Die Nachbargemeinden Pfaffenhofen und Odelzhausen haben bei der Umsetzung der Ortsumgehungen (OU) auf kleinere unabhängige Teilprojekte wie (OU Egenburg/Pfaffenhofen, OU Wagenhofen, OU Odelzhausen) gesetzt, wodurch sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis besser darstellen lässt. Das Beispiel könnte auch für unsere Gemeinde als Vorbild dienen, indem wir mehrere unabhängige Funktionsabschnitte planen und Strecken mit hohem Nutzen versuchen zu priorisieren.

 

Zu einigen der oben genannten Punkte möchten wir nachfolgend weitere Hintergrundinformationen geben, da wir denken, dass es bereits mittelfristig zu einer Verbesserung der Verkehrssituation in unserer Gemeinde kommt.

Verkehrsentwicklung

Die Verkehrsentwicklung durch unsere Gemeinde ist schwer zu prognostizieren und von vielen Faktoren wie z.B. Benzinpreis, Nahverkehrsanbindung, Effizienz der Strecke abhängig. Derzeit ist die Strecke von Mering über Odelzhausen attraktiver als die über die B2 und B471 zur Anschlussstelle FFB. Hauptursache dafür dürften die fehlenden Überholmöglichkeiten von langsamen Fahrzeugen und LKWs zwischen Mammendorf und der Anschlussstelle FFB an der A8 sein. Einige landkreisübergreifende Projekte lassen jedoch für uns den Schluss zu, dass durch den geplanten Ausbau der B471 und B2, die Strecke über Fürstenfeldbruck zur Autobahn zukünftig interessanter werden wird.

Mering->Odelzhausen->A8->FFB A8     32Km         25Min-35Min

Mering->B2->B471->FFB A8                36Km         27Min-40Min

Der Bundesverkehrswegeplan 2030 sieht einen 4-streifigen Ausbau der B471 von der Anschlussstelle FFB A8 bis Fürstenfeldbruck Ort mit höchster Dringlichkeit vor. Im Rahmenkonzept ist auch der Ausbau der B2 zwischen Mering und FFB mit Umgehungen für Mammendorf, Hattenhofen und Althegnenberg enthalten. Durch den Ausbau der B2 und B471 mit vordringlichen Bedarf wird die Strecke für Pendler aus Mering, Königsbrunn und Kissing wesentlich effizienter. Deshalb glauben wir nicht, dass eine Verkürzung der Fahrtzeit für Pendler durch eine Umgehung in unserem Gemeindegebiet uns zum jetzigen Zeitpunkt dienlich ist. Im Gegenteil, wir sollten die Durchfahrt unattraktiver machen um den Verkehrsstrom zukünftig über Fürstenfeldbruck zu leiten.

Ab dem 1. Juli 2018 gilt, nach den Plänen der Bundesregierung auf allen Bundesstraßen die Mautpflicht für LKWs über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Mit dem Ausbau der B471 und der in der Diskussion stehenden AIC25 (Osttangente) gibt es keinen Grund mehr über Ried zu fahren. Der Schwerlastverkehr von Stuttgart kommend in den südlichen Regierungsbezirk Schwaben wird zukünftig über die überregionalen Verkehrswege AIC 25 oder B300 geführt und der Verkehr von München über die B471. Die ST2052 durch unsere Gemeinde würde damit theoretisch im „Schwerverkehrs Niemandsland“ liegen. Mautflüchtlinge wären jedoch eine nicht zu unterschätzende Belastung, weshalb die Gemeinde ein sehr hohes Augenmerk auf die Entwicklung des Schwerlastverkehrs hat und Veränderungen kritisch beobachten wird. Ausweichstrecken bzw. Ortsdurchfahrten können grundsätzlich für den LKW-Verkehr gesperrt werden.

Verkehrssicherheit

Weniger Verkehr bedeutet nicht zwangsläufig eine höhere Verkehrssicherheit. Eine höhere Verkehrssicherheit, insbesondere für Radfahrer und Fußgänger wird durch ein besseres und getrenntes Wegenetz erreicht. Ein weiterer Ausbau ist in den bestehenden Planungen der Ortsmitte Ried bereits berücksichtigt und Überlegungen, das innerörtliche Wegenetz abseits der Staatsstraße 2052 bis zur Schule gut ausgeleuchtet auszubauen finden bereits statt. Die vielen ehrenamtlichen Schulweghelfer helfen uns dankenswerter Weise die Sicherheit für Schüler zu erhöhen und gewährleisten an den kritischen Übergängen einen sicheren Übergang für unsere Schüler. Wir sehen aber auch Optimierungspotential in den bisherigen baulichen Maßnahmen an der ST2052, weshalb wir hierzu einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht haben um mit der Polizei und dem Staatlichen Bauamt konkrete Verbesserungsvorschläge zu besprechen.

Der öffentliche Nahverkehr wird in der Metropolregion München umfassend gestärkt

Die rasant steigende Nutzung des „Park and Ride“ Parkplatzes in Mering St. Afra zeigt deutlich, dass immer mehr Pendler auf die Bahn umsteigen. Jeder München Pendler der dort zusätzlich parkt und die Zugverbindung nutzt entlastet unsere Gemeinde. Inzwischen sind 460 Parkplätze am Haltepunkt St. Afra und 270 am Bahnhof in Mering vorhanden. Wildes Parken und die Dauerbelegung deuten auf wesentlich mehr Bedarf hin. Die Erhöhung der Attraktivität des Nahverkehrs reduziert den Verkehr durch unsere Gemeinde massiv, weshalb wir die Initiative der Bürgermeister aus Mering, Königsbrunn und Bobingen begrüßen, die Anbindung durch Schaffung  einer Schnellbuslinie von den beiden Städten zum Bahnhof zu verbessern.

 

München hat kürzlich erneut den unrühmlichen Titel der Stauhauptstadt Nr.1 bekommen. München investiert deshalb 5,5 Mrd. in den öffentlichen Nahverkehr, wodurch Taktzeiten reduziert werden und die Fahrt auch in äußere Stadtteile attraktiver wird. Durch aktuelle Gerichtsurteile zur Feinstaubbelastung wird der Ausbau und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs eine höhere Priorität erhalten. So sah z.B. ein Vorschlag zur Reduzierung der Feinstaubbelastung der Bundesregierung ggü. der EU in Städten wie München eine kostenlose Nahverkehrsnutzung vor.

Die DB investiert seit 2017 3,5 Mrd. in eine zweite Stammstrecke, wodurch der Einsatz von Express-Bahnen möglich wird, die insbesondere das Umland effizient erschließen. Der neue Streckenplan des MVV sieht eine Ausweitung der S-Bahn bis Mering vor. Der MVV ist im Vergleich zu Fahrten mit dem PKW oder Bahn deutlich günstiger. Generell ist der ÖPNV inzwischen in Bezug auf die Fahrtdauer zuverlässiger als die Fahrt mit dem PKW. Dadurch erwarten wir mittelfristig eine geringere PKW-Pendlerzahl von Mering und Königsbrunn.

Lärmbelastung und Umwelt

Halb so viele Fahrzeuge bedeuten einer Analyse des ADAC zur Folge nur eine geringe Lärmpegelentlastung von 3dB(A), die kaum wahrnehmbar ist. Untersucht wurde in der Studie die Lärmpegelentlastung bei einer Reduzierung der Fahrzeugmenge von 8000 PKWs auf 4000 PKWs innerorts, welche sich gut auf Ried übertragen lässt. Deutlich größere Auswirkungen sind durch die immer stärker Einzug haltende Elektromobilität zu erwarten, da die Geräuschimmission deutlich verringert wird, wie der unten stehende Vergleich von verschiedenen Fahrzeugtypen zeigt

Fahrzeugtyp

Geräuschentwicklung bei 50 km/h

BMW 320d (Dieselfahrzeug)

57,4dB

BMW I3 (Elektrofahrzeug)

53,5dB

Tesla S (Elektrofahrzeug)

51,6dB

Zur Referenz: Eine Lärmreduzierung um bis zu drei Dezibel kommt einer Halbierung der Verkehrsmenge gleich.

 

Prognosen von renommierten Beratungsfirmen sehen einen Elektroautoanteil bis 2030 von 37%, zusätzlich wird ein Großteil der Fahrzeuge mit Hybridtechnologie ausgestattet sein.

 

Die Erhöhung der Geschwindigkeit auf der Umgehung von 50km/h auf 100km/h hat zur Folge, dass die Lärmentwicklung erheblich zunimmt. Schall überträgt sich bei günstiger Wetterlage kilometerweit. Für die südliche Trasse gibt es derzeit in der Planung keine Lärmschutzwälle.

 

Abgesenkte Kanaldeckel oder Beschädigungen des Straßenbelags tragen zusätzlich zu einer deutlichen Lärmpegelerhöhung bei. Die Gemeinde wird deshalb alle Kanaldeckel überprüfen und ggf. das Niveau dem Fahrbahn Belag wieder angleichen lassen sowie Straßenschäden regelmäßig beim Staatlichen Bauamt anmahnen.

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die derzeitige Planung ist aus heutiger Sicht nicht unbedingt zielführend, da wir für Pendler aus Mering und Königsbrunn eine Schnellstraße bauen würden, die langfristig wohl nur einen mittelmäßigen Nutzen für unsere Gemeinde hätte und zudem mehr Verkehr bedeuten würde. Unter Berücksichtigung der überregionalen Ausbaupläne für die B471 und B2, den umfassenden Ausbau des ÖPNV in der Metropolregion München und die steigende Nutzung von Elektromobilität werden die Belastungen für unsere Gemeinde bereits mittelfristig reduziert. Die Untersuchung der nördlichen Umgehung sollten wir weiter vorantreiben um alle Optionen bewerten zu können und um bei der finalen Festlegung der Streckeeine nachhaltige Entscheidung treffen zu können. In der Zwischenzeit sollten wir einen „runden Tisch“ mit Staatlichem Bauamt, Polizei und Vertretern des Gemeinderats aufsetzen um kurzfristige Verbesserungsmaßnahmen herbeizuführen. Und nein liebe Lebensqualität, die Mitglieder des Gemeinderats beschäftigen sich nicht erst mit dem Thema, seitdem ihr es für eure Mitgliedergewinnung entdeckt habt.

Die Friedberger Allgemeine hat zu diesem Thema am 19.03.2018 einen Presseartikel veröffentlicht den Sie hier finden können.

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