Wieder schwerer Verkehrsunfall auf der ST2052

Am 21. April ereignete sich wieder ein schwerer Unfall auf der ST2052. Die Gefahrenstelle und das Szenario wurden am Dienstag zuvor von uns in der Gemeinderatssitzung beschrieben. 

Ein PKW-Lenker wollte auf der Staatsstraße 2052 links nach Baindlkirch abbiegen während ein nachfolgendes Fahrzeug zum Überholen ansetzte und den abbiegenden Wagen rammte. Wie wir in den Infoveranstaltungen und auch auf der Gemeinderatssitzung erläutert haben, gibt es auf der ST2052 zahlreiche gefährliche Stellen, bei denen die Verkehrssicherheit nicht den Sicherheitsstandards entspricht, wie Sie bei einer aktuellen Planung erfolgen würde. Dadurch kommt es regelmäßig zu schweren Unfällen. Im Höglwald sind innerhalb von einem Kilometer vier Straßenkreuze angebracht, die an tödliche Unfälle erinnern. Zudem hat es in den letzten Jahren zahlreiche schwere Unfälle mit schwerverletzten gegeben. Es wird Zeit, dass die Gefahrenstellen endlich beseitigt werden und die ST2052 sicherer wird.

Antrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

Antrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit  in der Gemeinde Ried und Einrichtung von dauerhaften Messstellen der Verkehrsbewegungen an den Hauptstraßen in Ried und Hörmannsberg

a; Sachverhalt: Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Gemeinde Ried

Das hohe Verkehrsaufkommen gepaart mit der Eile der Pendler stellt zunehmend ein größeres Risiko für die Menschen in unserer Gemeinde dar. Die Messungen an den Ortseingängen von Ried haben gezeigt, dass viele PKW-Fahrer in den Orten Ried und Hörmannsberg zu schnell sind und die verhältnismäßig häufigen und schweren Unfälle auf der ST2052 untermauern dies.

Beispielhafte Maßnahmen, sowohl inner- als auch außerorts könnten sein:

  • Geschwindigkeitsbeschränkungen vor den Ortseingängen
  • Ortsfeste Geschwindigkeitsanzeigen an den Ortseingängen 
  • Bauliche Maßnahmen an Ortseingängen wie „Verschwenkungen“
  • Überquerungshilfen an Stellen, an denen die Sicht auf wartende Fußgänger eingeschränkt ist oder die Geschwindigkeiten überhöht sind.
  • Ampeln mit Bedarfsschaltung oder zeitliche Geschwindigkeitsreduzierungen auf Schulüberwegen an der ST2052.
  • Abtragen der Kuppe bei Zillenberg und ein Kreisverkehr, der den Übergang auch für Fußgänger ermöglicht.
  • Abbiegespuren, Überholverbot und eine Geschwindigkeitsbegrenzung an der Kreuzung ST2052-Baindlkirch/Eismannsberg

Beschlussvorschlag:

Die Gemeindeverwaltung lädt Vertreter des staatlichen Bauamtes, der Polizei und des Arbeitskreis Verkehr bis Ende April zu einem „runden Tisch“ ein. Die Vertreter des Arbeitskreis Verkehr bereiten den runden Tisch vor und erarbeiten Verbesserungsvorschläge mit Bezugsfällen zu anderen Staatsstraßen um eine wirkungsvolle Argumentationskette aufzubauen.  

b; Sachverhalt: Einrichtung von permanenten Messstellen der Verkehrsbewegungen an den Hauptstraßen in Ried und Hörmannsberg

b; Ab dem 1. Juli 2018 gilt, nach den Plänen der Bundesregierung auf allen Bundesstraßen die Mautpflicht für LKWs über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Das könnte auch Auswirkungen auf den Schwerlastverkehr durch unsere Gemeinde haben könnte. Die Bundesstraßen B471, B2, B300 und B17 führen allesamt in den südlichen Teil von Schwaben wodurch der ST2052 eine besondere Bedeutung für den Maut-Ausweichverkehr zukommen könnte. Der Schwerlastverkehr ist in unsere Gemeinde bereits in den letzten Jahren merklich angestiegen und belastet die Einwohner unserer Gemeinde. Ein schwerer LKW verursacht z.B. bei Tempo 50Km/h die gleiche Geräuschbelastung wie 19 PKWs. Bei 300 LKWs die werktags durch Ried und Hörmannsberg fahren entspricht das der vergleichbaren Belastung von ~5738 PKWs. Die Messungen des staatlichen Bauamtes sind lückenhaft und werden in der Regel nur alle 5 Jahre durchgeführt. Wir sollten als Gemeinde die die Fahrzeugbewegungen auch in Bezug auf die Verkehrsentwicklung genau im Blick haben, weshalb wir dauerhafte Messstellen einrichten sollten um kurzfristig mit nachhaltigen Argumenten reagieren zu können.

Beschlussvorschlag:

Die Gemeindeverwaltung untersucht Möglichkeiten der dauerhaften Verkehrsmessung an den in der Karte markierten Straßen, frägt entsprechende Angebote an und stellt diese dem Gemeinderat bis Ende April vor. 

Der Beschlußvorschlag wurde in der Sitzung dahingehend abgeändert, dass die Verwaltung den Termin mit der Polizei und staatlichen Bauamt zusammen mit dem Arbeitskreis vorbereitet.

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Fernsehtipp in der a.tv Mediathek

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