Rückblick Infoveranstaltungen

Am 21.03. und 22.03 fanden unsere Infoveranstaltungen zum Thema „Verkehr in der Gemeinde Ried“ statt. Wir zeigten auf, wie die Freien Wähler Ried versuchen, bereits mittelfristig eine Verbesserung der Situation für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Uns war es wichtig dabei Hintergründe zu erläutern und Lösungen aufzuzeigen, die wir direkt und zeitnah beeinflussen können.

Einige Anwohner der Hauptstraße in Ried und Hörmannsberg waren enttäuscht zu hören, dass es unwahrscheinlich ist, dass die Umgehungsstraße bereits in den nächsten Jahren kommen wird und dass sie ihre Lebensplanung nicht von einer schnellen Umsetzung der Umgehungsstraße abhängig machen sollten. Ein Thema, welches bisher aus der Diskussion außen vor gelassen wurde sind die Grundstückskäufe. Ein ehemaliger Gemeinderat brachte ein, dass sich allein die Grundstückskäufe für den Radweg von Ried nach Zillenberg über drei Legislaturperioden hingezogen haben. Durch dieses Beispiel wurde deutlich, dass die Situation wesentlich „verzwickter“ ist, als von der Lebensqualität dargestellt. Anwohner berichteten von zunehmendem Schwerlastverkehr der die Tassen insbesondere in den frühen Morgenstunden zum Wackeln bringt und teilweise bereits ab 3:00Uhr durch die Dörfer rollt. Auf wenig Verständnis stieß auch die bisherige, immer wieder blockierende Haltung des Staatlichen Bauamts bzw. der Polizei, Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zuzulassen. Ein Anwohner brachte richtigerweise ein, dass es durch die sehr starke Verkehrsdichte am Morgen für die Schulweghelfer kaum möglich ist einen sicheren Übergang für die Schüler zu gewährleisten, da Sie im Gegensatz zu einer bedarfsgesteuerten Ampel oder der Polizei nicht in den fließenden Verkehr eingreifen dürfen.

Es wurden auch die Aussagen der Polizei im Zeitungsbericht in der Friedberger Allgemeinen vom 29.01.2018 kritisiert. Hier heißt es: „Viele Autofahrer lassen ihr Fahrzeug auslaufen und bremsen nicht abrupft am Ortseingang auf 50 Stundenkilometer herunter. Diese Praxis sei durch viele Gerichtsurteile bestätigt. Daher darf die Polizei nach den verkehrsrechtlichen Richtlinien erst 200 Meter nach dem Ortsschild die Geschwindigkeit kontrollieren.“ Es gibt bereits 200m vor Hörmannsberg eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70, weshalb Geschwindigkeiten am Orteingang von bis zu 132km/h einfach nicht tolerierbar sind.

Wir sind mit den Infoveranstaltungen zufrieden, auch wenn wir uns in Ried mehr Besucher gewünscht hätten. Uns ist Bürgernähe auch bei unbequemen Themen sehr wichtig und wollen uns nicht hinter Infoblättern verstecken. Gerade die Gespräche am Ende der Veranstaltung haben nochmal einige Denkanstöße gegeben.

Wie geht es weiter…Ende KW14 werden wir unser Infoblatt zum Thema „Verkehr in der Gemeinde Ried“ verteilen. Unser Antrag im Gemeinderat zur „Erhöhung der Verkehrssicherheit und Einrichtung von Verkehr-Messstellen, indem wir u.a. einen runden Tisch mit dem Staatlichen Bauamt fordern um zeitnah die Verkehrssicherheit in unserer Gemeinde zu verbessern wird voraussichtlich am 17. April behandelt. Das Staatliche Bauamt möchte in den nächsten drei Jahren den Fahrbahnbelag zwischen Ried und dem Landkreis Dachau erneuern, wodurch wir gute Chancen sehen einige baulichen Verbesserungen im Zuge der Maßnahme gleich mit anzugehen.  Parallel dazu sind wir im Austausch mit den Freien Wählern in Kissing. Neben dem Austausch zum Fahrradweg-Projekt zwischen Kissing und Hörmannsberg erwarten wir uns auch Erkenntnisse, wie sich der Schwerlastverkehr und die bevorstehende Maut auf Bundesstraßen auf die ST2052 auswirken, da Herr Sturm (Gemeinderat in Kissing) uns die Sichtweise eines Spediteurs aus erster Hand erläutern kann. Wir wollen zukünftig enger zusammenarbeiten, da sich Kissing in den letzten Jahren im Dienstleistungsberiech sehr gut weiterentwickelt hat und immer mehr Rieder das umfassende Angebot nutzen.

Bilder vom Sommergrillen bei den Freien Wählern

Sabrina Hruschka wird neues Mitglied im Vorstand der Freien Wähler Ried und stellt sich vor.

Radweg nach Tegernbach nimmt gestalt an.

Derzeit wird an der Erweiterung des Radwegenetzes von Ried nach Tegernbach in den „Brucker“ Landkreis gearbeitet, sodass auch Bürgerinnen und Bürgern aus dem angrenzenden Landkreis bequem in den Biergarten oder zur neuen Ortsmitte in Ried radeln können.

Ökologischer Ausbau des Eisenbachs

Der ökologische Ausbau des Eisenbachs schreitet mit schnellen Schritten voran. Schon jetzt wird deutlich, dass etwas ganz besonderes entstehen wird. Wir fügen regelmäßig Fotos der Bildergalerie hinzu, damit Sie immer auf dem Laufenden bleiben.

Rückblick: Infoveranstaltungen zum Thema "Verkehr in Ried"

Generalversammlung der Freien Wähler Ried mit Aufbruchsstimmung

Gemeinsam mehr erreichen- Rieder Kinder dürfen sich über 1000€ freuen!

Fernsehtipp in der a.tv Mediathek

In der Sendung "Im Wittelsbacher Land" wird über das Brezenpaschen in Hörmannsberg berichtet.

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